Zu Beginn machte die Wohnungsgenossenschaft einen engagierten Eindruck, der sich jedoch schnell ins Gegenteil entwickelt hat. Seit Monaten besteht eine massive Geruchsbelästigung durch Tierurin. Reaktionen erfolgen, wenn überhaupt, nur nach wiederholtem Nachfragen und beschränken sich auf Floskeln wie „Wir kümmern uns drum“. Aber konkrete Maßnahmen, wie z. B. eine professionelle Reinigung seitens der WoGe, Rückmeldungen über mögliche Maßnahmen oder eine generelle Kommunikation mit uns als betroffenen Mietpartei, finden und fanden weiter nicht statt. Nunmehr ist jetzt der „schlechteste“ Fall eingetreten, welchen man uns vor Monaten schon prophezeit hat: „Im schlechtesten Fall ist der von Ihnen wahrgenommene Geruch nicht entfernbar.“ Naja, ohne ernsthafte Mühe kann es auch keine Lösungen geben.
Unter dem Slogan „Mehr als ein Dach über dem Kopf“ bleibt uns in der Realität nur eine unerträgliche Geruchswolke über dem Balkon – und das Gefühl, mit dem Problem völlig allein gelassen zu werden, weil entgegen der (leeren) Phrasen wie „Während andere Wohnungsgeber auf Gewinnmaximierung ausgerichtet sind, streben wir die Optimierung der Wohnzufriedenheit an.“, hat der/die Mieter*in auch in diesem gewinnorientierten Unternehmen schlichtweg nur pünktlich seine Miete zu zahlen hat.