Diese Tricks sollte jeder kennen

Neben klassischen Einbrechern versuchen auch Trickbetrüger, Zugang zur Wohnung zu erhalten. Manche versuchen auch, sich an der Wohnungstür oder am Telefon Geld zu erschwindeln. Daher ist ein gewisses Misstrauen gegenüber Fremden durchaus angebracht. Auf folgende Tricks fallen Sie zukünftig nicht hinein:

An der Wohnungstür

  • Der Glas-Wasser-Trick: Täterinnen täuschen Schwangerschaft oder eine Übelkeit vor und bitten um ein Glas Wasser, um z. B. eine Tablette einnehmen zu können.
  • Der Blumen-oder-Geschenk-Abgabe-Trick: Täter oder Täterinnen wollen für einen angeblich nicht angetroffenen Nachbarn Blumen oder ein Geschenk abgeben. Sie drängen darauf, die Blumen selbst in eine Vase zu stellen oder das schwere Geschenk in der Nachbarwohnung abzustellen.
  • Der Papier-und-Zettel-Trick: Täter wollen für einen angeblich nicht angetroffenen Nachbarn eine Nachricht hinterlassen und bitten um Schreibutensilien. Teilweise bitten sie das Opfer auch, die Nachricht selbst zu verfassen und folgen ihm in die Wohnung.
  • Der falsche Handwerker: Täter wollen angeblich etwas reparieren, den Rauchwarnmelder warten oder bitten Sie darum eine Rechnung zu begleichen. 

So schützen Sie sich

  • Fordern Sie von Unbekannten den (Dienst-)Ausweis.
  • Unterschreiben Sie nichts unter Druck.
  • Geben Sie an der Wohnungstür kein Geld heraus.
  • Wehren Sie sich energisch, wenn jemand sich in die Wohnung drängt: Sagen Sie laut und deutlich „Nein“ und rufen Sie im Zweifelsfall um Hilfe.

Übrigens kündigen wir Ihnen Besuche von Handwerkern oder Dienstleistern in der Regel schriftlich an. Falls jemand vorgibt, in unserem Auftrag zu kommen und Sie unsicher sind, rufen Sie uns einfach unter  0471 92600-26 an.

Am Telefon

  • Der Vorschuss-Betrug: Hier soll der Betrogene angeblich bei einem Gewinnspiel das große Los gezogen haben. Um ihm den Gewinn aushändigen zu können, wird lediglich eine Gebühr, Steuer oder Ähnliches per Vorkasse verlangt.
  • Der Enkeltrick: Der Betrüger gibt vor, ein Bekannter eines Enkels oder Kindes zu sein. Dieser steckt angeblich in Schwierigkeiten und benötigt schnell Geld.
  • Andere Betrüger versuchen mit diesen oder ähnlich gestrickten Geschichten, an Ihre Kontodaten oder sogar an Passwörter zu gelangen. 

So schützen Sie sich

  • Lassen Sie sich im Zweifelsfall Namen, Adresse und Telefonnummer des Anrufers geben.
  • Teilen Sie Anrufern mit, dass Sie die Angelegenheit zunächst überprüfen und z. B. mit Familienangehörigen besprechen möchten.
  • Geben Sie in keinem Fall Kontodaten oder andere sensible Daten am Telefon heraus. 

Sollten Sie dennoch Opfer eines Betrugs werden, melden Sie dies unbedingt der Polizei. Sie helfen dadurch, den Verbrechern das Handwerk zu legen.