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Bericht der Nordsee-Zeitung zu 100 Jahre WoGe

Mit 2810 Wohnungen ist die Wohnungsgenossenschaft (WoGe) heute die größte Genossenschaft in der Stadt. Gegründet wurde sie vor 100 Jahren als Gemeinnütziger Bauverein Geestemünde.

Ziel war seit 18. Juli 1918 immer eines: Wohnungen zu einem erschwinglichen Preis für eine breite Bevölkerungsschicht anbieten. „Und das ist uns bis heute gelungen“, sagt Uwe Stramm.

Ein Grund dafür ist sicherlich, dass sich die WoGe auch heute noch stark an den Bedürfnissen der Menschen orientiert und nicht unbedingt eine Gewinnoptimierung im Vordergrund steht. „Unsere Mitglieder danken uns dies durch Treue“, betont Stramm, WoGe-Vorstandsvorsitzender.

Karin Inselmann ist solch ein Mitglied. „Ich bin in Geestemünde mit der Genossenschaft aufgewachsen“, erzählt die 69-Jährige. „Schon meine Eltern lebten in einer WoGe-Wohnung.“ Und das habe sich in ihrer Familie so fortgesetzt. „ Fünf Mal sind wir innerhalb der Genossenschaft umgezogen. Und mit jeder Wohnung haben wir uns verbessert“, berichtet Inselmann. Ein absoluter Pluspunkt der Genossenschaft sei der gute und günstige Wohnraum. „Weitere Vorteile: Es gibt keine Kleinreparaturklausel, und man kann sich als Vertreter wählen lassen, um eigene Ideen einzubringen und die Geschicke der Genossenschaft mitzugestalten.“

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Die Bedürfnisse der Genossenschaftsmitglieder standen von Anfang an im Vordergrund. Ein Beispiel. Nach der Gründung des Gemeinnützigen Bauvereins übergab die Stadt Geestemünde dem Verein ein 235 000 Quadratmeter großes Baugrundstück an der Bahnschleife im Fischereihafen zum Selbstkostenpreis von 2,50 Mark (heute etwa 4 Euro) pro Quadratmeter. Dort entstanden 112 Einfamilienhäuser mit 200 Quadratmeter großen Nutzgärten zur Selbstversorgung. Aber es zeigte sich sehr schnell, dass viele Vereinsmitglieder kein Interesse an Gartenarbeit hatten. „Darum beschloss der Bauverein bereits 1923, auch Mehrfamilienhäuser zu errichten und die Einfamilienhäuser zu verkaufen“, zitiert WoGe-Vorstandsassistentin Miriam Böttcher aus der Chronik. Fünf Jahre später besaß der Verein bereits 31 Mehrfamilienhäuser mit 658 Wohnungen und nur noch 33 Einfamilien- und 29 Doppelhäuser.

Quelle: Nordsee Zeitung, 07. Juli 2018, Seite 17.

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