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Bericht der Nordsee-Zeitung zu 100 Jahre WoGe Jubiläumsfeier

Am 18. Juli 1918 wurde die Wohnungsgenossenschaft (WoGe) als Gemeinnütziger Bauverein Geestemünde gegründet. Aus der Wohnungsnot heraus.

Seitdem hat sich vieles verändert, nur das Ziel der Genossenschaft nicht: Wohnungen zu einem erschwinglichen Preis für eine breite Bevölkerungsschicht anzubieten. Mittwochmittag feierten 167 Gäste den Geburtstag im Conference-Center.

„Eigentlich ist es ja ein Doppeljubiläum“, sagte der WoGe-Vorstandsvorsitzende Uwe Stramm bei der Begrüßung. „Die WoGe wird 100, und Friedrich Wilhelm Raiffeisen, einer der Begründer der Genossenschaftsidee, hätte in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag gefeiert.“

Das Raiffeisen-Motto „Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele“, sei immer noch eine Erfolgsgeschichte. „Allein in Deutschland feiern in diesem Jahr 35 Genossenschaften ihr hundertjähriges und elf sogar 125-jähriges Bestehen“, berichtete Stramm. „Als ich 1999 bei der WoGe anfing, da sah es in der Stadt nicht so gut aus.“ Die Prognose für die Einwohnerzahl sei finster gewesen. Folge: „Wir haben Wohnungen abgerissen“, sagte Stramm. „Heute modernisieren wir und bauen neu.“

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„Wir sind stolz darauf, dass wir die WoGe haben“, sagte Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) in seinem Grußwort. „Und was macht die Genossenschaft aus? Warum werden die Menschen Teilhaber“, fragte er. „Gute Nachbarschaft, Solidarität und Offenheit sind die Gründe“, gab Grantz auch die Antwort. Dieser Zusammenhalt möge der WoGe noch eine lange Zukunft geben.

„Die WoGe hat sich als Genossenschaft immer wieder neu erfunden“, sagte Verbandsdirektor Heiner Pott vom Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Niedersachsen und Bremen. Sie habe sich den wandelnden Anforderungen und Bedürfnissen ihrer Mitglieder angepasst. „Die Wohnungsgenossenschaft ist ein starkes Stück Bremerhaven“, sagte Pott. Wie vielfältig das Leben in der WoGe ist, sei trefflich in der Festschrift dargestellt, einer Liebeserklärung an die Stadt Bremerhaven.

Quelle: Nordsee Zeitung, 19. Juli 2018, Seite 10.

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