Werden Sie Mitglied – Leben Sie das WoGe-Gefühl

Ganz persönlich: Birgit Rodenburg

Die Betriebskosten sind ein Teil der monatlichen Miete, die als festgelegte Vorauszahlung zusammen mit der Miete zu zahlen sind. Sie setzen sich aus verschiedenen Kostenposten zusammen, die auf die Mieter umgelegt werden. Bei der WoGe ist Birgit Rodenburg für die Betriebs- und Heizkostenabrechnung zuständig. Seit über 9 Jahren arbeitet sie in diesem Bereich alleinverantwortlich – und das mit Leidenschaft. Bei ihrer Arbeit legt sie größten Wert auf Sorgfalt, Ordnung und Genauigkeit. In ihrer fast 40-jährigen Berufspraxis fühlt sie sich im Reich der Zahlen pudelwohl.

„Mein Ziel ist es, dass alle WoGe-Mieter ihre Betriebs- und Heizkostenabrechnungen bis Mitte des Jahres erhalten“, erzählt Birgit Rodenburg. Die entstandenen Kosten werden von den jeweiligen Abteilungen geprüft und angewiesen. Die Heiz- und Wasserkosten werden durch den externen Dienstleister Techem abgerechnet. Eine ihrer Hauptaufgaben ist die genaue Kontrolle dieser Daten für den gesamten Bestand von ca. 2.800 Wohnungen. Das ist zeitaufwändig und manchmal ist auch akribische Detektivarbeit gefragt. „Unsere Mieter haben ein Recht auf eine korrekte Abrechnung. Das ist für mich in meiner Arbeit oberstes Gebot.“

Während in der ersten Jahreshälfte die Betriebskostenabrechnung den größten Teil ihres Aufgabengebiets einnimmt, kümmert sich Birgit Rodenburg in der zweiten Jahreshälfte vorrangig um Mietberechnungen, erforderliche Mieterhöhungen nach Modernisierungsmaßnahmen oder nach Mietspiegel sowie von Zeit zu Zeit um Sonderprojekte: „Ein größeres Projekt war die Einführung der Niederschlagswassergebühr, die seit Anfang des Jahres von der Stadt Bremerhaven nunmehr für alle bebauten und befestigten Grundstücke erhoben wird. Da die bebauten und befestigten Flächen der einzelnen Grundstücke die Berechnungsgrundlage für die Gebühr bilden, mussten alle Flächen genau geprüft, aufgemessen und richtig zugeordnet werden.“ Die nächste größere Aufgabe werden die neuen Grundsteueranpassungen sein, die auf die Vermieter zukommen.

Während sie sich im Büro mit Zahlenreihen und der Prüfung von Abrechnungen umgibt, verbringt die gelernte Immobilienfachwirtin ihre Freizeit gern in der Natur, geht mit ihrem Mann wandern oder unternimmt Fahrradtouren.